Die Physikalische Therapie im BETHESDA Krankenhaus hat eine lange Tradition. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg konnte das Haus auf dieses Angebot verweisen. Heute wird die Abteilung, die aus einem Team von sechs Masseurinnen und Masseuren mit diversen fachlichen Weiterbildungen besteht, von der Physiotherapeutin und medizinischen Bademeisterin Tatjana Schmitz geleitet. Die Physikalische Therapie nutzt die Eigenschaften des Wassers in Form von verschiedenen Bewegungstherapien und Massagen. Sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich werden Leistungen angeboten wie Behandlungen mit Fangoparaffin oder Bäder mit Zusatz.
- Inhalation
- Bestrahlung
- Wärmetherapie
- Elektrotherapie
- klassische Massagen
- Wirbelsäulengymnastik im Wasser
- Funktionsgymnastik im Wasser bei Rheumaerkrankungen
- Wassergymnastik nach Hüft- und Beinoperationen
- Wassergymnastik nach Schulter- und Armoperationen
Weitere Behandlungstherapien sind
Wir bieten auch ambulante und stationäre Behandlungen mit Lymphdrainage, Entstauungstherapie und Kompressionsbehandlungen an.
Ein so genanntes sekundäres Lymphödem kann nicht nur durch Verletzungen wie Quetschungen, Verrenkungen etc. entstehen, sondern auch nach Operationen. Insbesondere nach operativen Eingriffen in der Orthopädie oder in der Chirurgie (z.B. nach Hüft-, Knie- oder Schulteroperationen) können sich Lymphstauungen in den Armen oder Beinen entwickeln. Durch die Lymphdrainage wird ein sichtbarer Rückgang der Stauung, eine verbesserte Wundheilung und ein schnellerer Abbau des Blutergusses erreicht.
Die häufigste Ursache für ein sekundäres Lymphödem ist die operative Entfernung von Lymphknoten bei bösartigen Tumoren. Die Krebszellen besitzen die Eigenschaft, über die Lymphgefäße zum nächsten Lymphknoten zu wandern und Metastasen zu bilden. Darum wird nicht nur der Tumor entfernt, sondern auch angrenzende Lymphknoten. Hier kann die Lymphdrainage effektiv eingesetzt werden. Durch die manuelle Lymphdrainage und durch Entstauungsgriffe kann die Lymphflüssigkeit aus dem geschwollenen Bereich in funktionstüchtige Bereiche des Lymphgefäßsystems verschoben werden. Die kontinuierliche Behandlung des Lymphödems bei Tumorpatienten darf nicht unterschätzt werden. Es werden mehrere Ziele verfolgt: intakte Lymphgefäße sollen zu mehr Leistung aktiviert werden, es sollen sich neue Lymphgefäße bilden und sich an intakte Lymphgefäße anschließen, lymphpflichtige Last soll von der gesunden Körperhälfte übernommen werden, eine Schmerzlinderung, auch bei starken Ödemen, soll erreicht werden. Außerdem gehört eine regelmäßige Pflege zum Schutz der Haut dazu, um Infektionen und Entzündungen zu verhindern. Weiterhin ist eine Kompression durch elastische Binden bzw. ein auf Maß angefertigter Strumpf sehr wichtig.
Zum Schluss eine Empfehlung: Regelmäßige Bewegungsübungen fördern die Entstauungen. Unsere Lymphtherapeuten stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.
- Sie erreichen uns unter Tel. 0203 6008-1732
- montags bis freitags von 7.15 bis 16.30 Uhr
