Schattenriss und Scherenschnitt heißt die neue Ausstellung in der Galerie des BETHESDA Krankenhauses. Gezeigt werden Arbeiten von Johanna Beckmann und Ruthild Busch. Der Scherenschnitt kommt ursprünglich aus dem ostasiatischen Raum. Er stellt einzelne Motive dar, die zum Beispiel auf Lampions geklebt wurden. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts kennt man auch den ornamentalen europäischen Scherenschnitt, zunächst als Weiß-, später als Schwarzschnitt. Durch Papierfalten beim Schneiden ergaben sich stets symmetrische Bilder. In den letzten 150 Jahren hat sich in der Kunst der freie Scherenschnitt durchgesetzt. Beim so genannten Schattenriss wird die Person oder der Gegenstand in der genauen Kontur in seiner Fläche (Silhouette) aufgemalt oder getuscht und anschließend geschnitten.

Die Ausstellung geht bis zum 31. März 2010.